Titel: Mission















 

"Unsere" Missionarsfamilien und ihre Projekte

"Aber was liegt schon an meinem Leben! Wichtig ist nur, dass ich bis zum Schluss den Auftrag erfülle, den mir Jesus, der Herr, übertragen hat: Die gute Nachricht zu verkünden, dass Gott sich über die Menschen erbarmt hat." Apostelgeschichte 20, 24.

Wir, Heidi und Mike Volkart, reisten im Jahr 2000 das erste Mal nach Brasilien und schlossen uns am brasilianischen Strassenkinderprojekt ABBA (Associação Brasileira Beneficente Aslan) an. Nach 1 1/2 Jahren voluntärer Mitarbeit bei ABBA, anschliessender Bibelschule und spezifischer Kurse für Kinder- und Jugendarbeit bei JMEM Wiler BE, reisten wir im Jahr 2003 mit unserem Sohn Jamin Michael definitiv in die 20-millionen Stadt São Paulo zurück. Im Jahr 2004 wurde unser Töchterchen Lorena Samara geboren.

Heidi und Mike Volkart Gemeinsam als Familie leben wir in São Paulo und arbeiten als Leiter des Bubenhauses (Casa Elohim) mit. Die Arbeit auf der Strasse dient dazu Kids kennen zu lernen um sie später im Haus aufzunehmen. Gewalt, Drogen und Prostitution sind Gefahren denen die Kinder ausgesetzt sind. Vor noch wenigen Jahren überwiegte die Leimdroge auf der Strasse. Heute sieht es leider anders aus und schockierender Weise überwiegt nun Crack was die Arbeit schwieriger werden liess. Die Abhängigkeiten sind extrem und ein Kind zu begleiten welches Crack konsumierte ist viel schwieriger als dies bei der Leimdroge der Fall gewesen wäre, abgesehen von den vielen Traumas und Verletzungen die sie aus der Vergangenheit mitbringen.

Kürzlich erhielten wir ein 6-jähriges Mädchen im Mädchenhaus (Casa Esperança). Sein Gewicht war das eines 2-jährigen Kindes (13 kg). Es wusste nicht einmal mehr wie man richtig kaut. Sein Hauptbedürfnis war Kaffee und Brot... Zerstörte Familien und die Armut sind Hauptgründe dafür, dass Kinder auf die Strasse kommen.

Jungs im Casa Elohim Durch all die Jahre haben wir bereits manchen Sturm erlebt. Mit Hilfe unseres treuen Gottes haben wir sie überwinden können und heute leben wir in der Gewissheit dass: "Was ihr getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir getan." sagt uns Jesus in Matthäus 25, 40.

ABBA (Associação Brasileira Beneficente Aslan) ist ein Missionsprojekt in São Paulo, Brasilien. Wir arbeiten mit Strassenkindern und Kindern in Risikosituationen. Die Kinder kommen von der Strasse und leben dann in einem der ABBA-Häuser. Hier werden sie respektiert, erzogen und gefördert. Wir setzen Priorität auf die Wiedereingliederung in die Herkunftsfamilie. Wenn dies nicht möglich ist suchen wir nach Adoptiv- oder Pflegefamilien die sie sicher auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleiten. Gemeinsam glauben wir an Gottes Kraft die durch Jesus Christus neue Hoffnung gibt, heilt und Leben verändert.

Adresse Brasilien Misssionsgemeinschaft
Mike und Heidi Volkart
Rua Aramis Dalla Torre 232
Jardim Sertãozinho
04826-100 São Paulo /Brasil

Tel: 0055 11 4661 9368
oder: 0055 11 5927 2971
mike.volkart@gmx.net
SMG Schweizerische
Missions-Gemeinschaft
Industriestr. 1
Postfach
CH-8401 Winterthur

Tel: 052 235 32 52
Fax: 052 235 32 51
www.smgworld.ch


Wir, Peter und Elizabeth Weiersmüller, sind seit zehn Jahren verheiratet und haben zwei Söhne. Nathanael ist sieben Jahre und Johnathan 5 Jahre alt. Ich (Peter) wuchs in Büren an der Aare auf, Elizabeth meine Frau stammt aus Gambia, einem Land in Westafrika. Wir lernten uns 1996 kennen während wir für Operation Mobilisation arbeiteten. Diese Missionsgesellschaft betreibt unter anderem die M.V. Doulos, ein Hochseeschiff welches mit einem grossen Bücherladen ausgestattet ist. Wir arbeiteten beide auf dem Schiff, Elizabeth mehrheitlich im Bücherladen und den Konferenzen welche für Kirchen und die Öffentlichkeit abgehalten wurden. Ich arbeitete Anfangs als Bordmechaniker, später reiste ich dem Schiff mit einem der Projektteams voraus. Unsere Aufgabe war es, den Besuch der M.V. Doulos in den Häfen vorzubereiten. Wir waren beide begeistert, den M.V. Doulos Besuchern in Asien und Afrika Bibeln und gute Christliche Literatur anbieten zu können. Wir konnten zusehen, wie Gott dieses Werk benützte um Hoffnung und Frieden in die Herzen der Menschen zu bringen.

Pits und Eli Weiersmüller Nach drei respektive zwei Jahren Einsatz auf der Doulos verlobten wir uns und kehrten in unsere Heimatländer zurück. 1998 schliesslich reiste Elizabeth in die Schweiz und wir heirateten. Wir gründeten eine Familie, Elizabeth lernte die schweizer Kultur kennen und arbeitete für einige Zeit als Englischlehrerin. Ich bildete mich beruflich weiter und zusammen waren wir als Laienmitarbeiter in der EMK Büren aktiv. Der Wunsch in die Missionsarbeit zurückzukehren war latent immer vorhanden. 2005 schliesslich wurde es konkret, wir entschieden uns eine Bibelschule zu besuchen. Die Wahl fiel auf das Cornerstone Centre for Intercultural Studies in Holland. Diese Schule hat eine klare Ausrichtung auf die Missionsarbeit und berücksichtigt die vielen kulturellen Aspekte beim verkündigen des Evangeliums im internationalen Umfeld.

Dank der Unterstützung vieler Freunde konnten wir das Studium fortsetzen und nach zwei Jahren mit einem Diplom abschliessen. Während nun Nathanael sein zweites Schuljahr und Johnathan den Kindergarten in Büren absolvieren, möchten wir unsere Pläne mit einer anderen Missionsorganisation bereinigen. Die CLC Organisation ist in der Literaturarbeit tätig, doch diesmal auf dem Festland und stationär. Wir möchten mit dieser Gesellschaft in Afrika arbeiten wo sie bereits in etlichen Ländern aktiv ist. In der Zwischenzeit arbeiten wir wiederum aktiv in der EMK Büren mit. Es ist uns ein Anliegen das Interesse für die weltweite Mission zu fördern und auch die Unterstützung für unser Projekt auszubauen. Wir hoffen bis im Sommer 2009 soweit zu sein, dass wir den Kandidatenkurs besuchen und danach die Ausreise antreten können.

© EMK Büren-Grenchen / 02.10.2008 / Feedback / Haftungsausschluss