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"Unsere" Missionarsfamilien und ihre Projekte"Aber was liegt schon an meinem Leben! Wichtig ist nur, dass ich bis zum Schluss den Auftrag erfülle, den mir Jesus, der Herr, übertragen hat: Die gute Nachricht zu verkünden, dass Gott sich über die Menschen erbarmt hat." Apostelgeschichte 20, 24.Wir, Heidi und Mike Volkart, reisten im Jahr 2000 das erste Mal nach Brasilien und schlossen uns am brasilianischen Strassenkinderprojekt ABBA (Associação Brasileira Beneficente Aslan) an. Nach 1 1/2 Jahren voluntärer Mitarbeit bei ABBA, anschliessender Bibelschule und spezifischer Kurse für Kinder- und Jugendarbeit bei JMEM Wiler BE, reisten wir im Jahr 2003 mit unserem Sohn Jamin Michael definitiv in die 20-millionen Stadt São Paulo zurück. Im Jahr 2004 wurde unser Töchterchen Lorena Samara geboren.
Kürzlich erhielten wir ein 6-jähriges Mädchen im Mädchenhaus (Casa Esperança). Sein Gewicht war das eines 2-jährigen Kindes (13 kg). Es wusste nicht einmal mehr wie man richtig kaut. Sein Hauptbedürfnis war Kaffee und Brot... Zerstörte Familien und die Armut sind Hauptgründe dafür, dass Kinder auf die Strasse kommen.
ABBA (Associação Brasileira Beneficente Aslan) ist ein Missionsprojekt in São Paulo, Brasilien. Wir arbeiten mit Strassenkindern und Kindern in Risikosituationen. Die Kinder kommen von der Strasse und leben dann in einem der ABBA-Häuser. Hier werden sie respektiert, erzogen und gefördert. Wir setzen Priorität auf die Wiedereingliederung in die Herkunftsfamilie. Wenn dies nicht möglich ist suchen wir nach Adoptiv- oder Pflegefamilien die sie sicher auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleiten. Gemeinsam glauben wir an Gottes Kraft die durch Jesus Christus neue Hoffnung gibt, heilt und Leben verändert.
Wir, Peter und Elizabeth Weiersmüller, sind seit zehn Jahren verheiratet und haben zwei Söhne. Nathanael ist sieben Jahre und Johnathan 5 Jahre alt. Ich (Peter) wuchs in Büren an der Aare auf, Elizabeth meine Frau stammt aus Gambia, einem Land in Westafrika. Wir lernten uns 1996 kennen während wir für Operation Mobilisation arbeiteten. Diese Missionsgesellschaft betreibt unter anderem die M.V. Doulos, ein Hochseeschiff welches mit einem grossen Bücherladen ausgestattet ist. Wir arbeiteten beide auf dem Schiff, Elizabeth mehrheitlich im Bücherladen und den Konferenzen welche für Kirchen und die Öffentlichkeit abgehalten wurden. Ich arbeitete Anfangs als Bordmechaniker, später reiste ich dem Schiff mit einem der Projektteams voraus. Unsere Aufgabe war es, den Besuch der M.V. Doulos in den Häfen vorzubereiten. Wir waren beide begeistert, den M.V. Doulos Besuchern in Asien und Afrika Bibeln und gute Christliche Literatur anbieten zu können. Wir konnten zusehen, wie Gott dieses Werk benützte um Hoffnung und Frieden in die Herzen der Menschen zu bringen.
Dank der Unterstützung vieler Freunde konnten wir das Studium fortsetzen und nach zwei Jahren mit einem Diplom abschliessen. Während nun Nathanael sein zweites Schuljahr und Johnathan den Kindergarten in Büren absolvieren, möchten wir unsere Pläne mit einer anderen Missionsorganisation bereinigen. Die CLC Organisation ist in der Literaturarbeit tätig, doch diesmal auf dem Festland und stationär. Wir möchten mit dieser Gesellschaft in Afrika arbeiten wo sie bereits in etlichen Ländern aktiv ist. In der Zwischenzeit arbeiten wir wiederum aktiv in der EMK Büren mit. Es ist uns ein Anliegen das Interesse für die weltweite Mission zu fördern und auch die Unterstützung für unser Projekt auszubauen. Wir hoffen bis im Sommer 2009 soweit zu sein, dass wir den Kandidatenkurs besuchen und danach die Ausreise antreten können. |
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